Wer sich des Höchsten Schirm vertraut, SWV 189 (Heinrich Schütz)

From ChoralWiki
Jump to: navigation, search

Music files

L E G E N D Disclaimer How to download
ICON SOURCE
Icon_pdf.gif Pdf
Icon_snd.gif Midi
MusicXML.png MusicXML
Logo_capella-software_kurz_2011_16x16.png Capella
Icon_ly.gif LilyPond
File details.gif File details
Question.gif Help
  • (Posted 2017-09-15)   CPDL #46355:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-15).   Score information: A4, 1 page, 33 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.
  • (Posted 2016-11-19)   CPDL #41952:       
Editor: Johannes Becker (submitted 2016-11-19).   Score information: A4, 1 page, 71 kB   Copyright: CPDL
Edition notes:

General Information

Title: Wer sich des Höchsten Schirm vertraut, SWV 189
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 91
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 91
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 92
Description: Psalm 91 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 91.

German.png German text

1  Wer sich des Höchsten Schirm vertraut,
sucht Schutz bei ihm in/Nöten,
der hat für Unglück wohl gebaut,
Gott kann und will ihn retten,
getrost er zu dem Herren spricht:
Du bist mein Burg, mein Zuversicht,
mein Gott, auf den ich hoffe.

3  Er deckt uns mit den Flügeln sein,
läßt sein Gnad ob uns schweben,
gleichwie ein Henn ihr Küchelein,
bewahrt er unser Leben,
sein Wahrheit, unser Schild und Schirm,
schützt uns, daß wir nicht falln und irrn,
er hält, was er zusaget.

6  Ein Christ zu Gott sein Trauern stellt,
hat sein Zuflucht zum Herren,
drum über ihm Gott treulich hält,
schafft alle Plagen ferne,
kein Übels ihm begegnen muß,
das Unglück darf mit keinem Fuß
zur Hütten sein sich nahen.

 

7  Sein Engeln Gott befohlen hat,
daß sie dich auf dein Wegen
behüten stets vor G'fahr und Schad,
die Händ dir unter legen,
daß dein Fuß nicht stoß an ein Stein,
auf Ottern wirst du gehen herein,
auf Löw'n und Drachen treten.

8  Mein Gnad, spricht Gott, und ewig Treu
will ich dem g'wiß ver leihen,
der meinen Nam bekennet frei,
ruft er, ich hör sein Schreien,
ich will ihn schützen g'waltiglich,
sein Hoffnung soll ihm fehlen nicht,
die er auf mich gestellet.

9  Ich bin selbst bei ihm in der Not,
drum muß ihm wohlgelingen,
ich will ihn reißen aus dem Tod
und hoch zu Ehren bringen,
ihn sättigen mit langem Leb'n,
Fried, Freud und Guts die Fülle geb'n,
mein Heil will ich ihm zeigen.