Du Hirt Israel, höre uns, SWV 177 (Heinrich Schütz)

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  • (Posted 2017-09-12)   CPDL #46322:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-12).   Score information: A4, 1 page, 35 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. (NB the title is the first line of the psalm, not the first line of the lyrics). MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Tröst uns, Gott, unser Zuversicht, SWV 177
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 80
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 80
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 79
Description: Psalm 80 from the Becker Psalter.

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Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 80.

German.png German text

2  Tröst uns, Gott, unser Zuversicht, laß uns dein Antlitz leuchten,
sonst können wir genesen nicht, wenn du willt von uns weichen,
o starker Gott, Herr Zebaoth, hat denn dein Zorn kein Ende?
Wie lang solln wir in unser Not aufheben unser Hände,
willst doch das Kreuz nicht wenden?

3  Du speisest uns mit Tränenbrot, das Maß ist voll geschänket
mit Trübsal, Jammer, Angst und Not, damit dein Zorn uns tränket,
wir sind gesetzt zum Schimpf und Spott unsern Nachbarn und Freunden,
es zankt mit uns die böse Rott, auch höhnen uns die Feinde,
sehr groß ist unser Leiden.

7  Ach wende dich, Gott Zebaoth, und schau von deinem Throne,
such uns heim, sieh an unser Not, des lieben Weinstocks schone,
den du durch deine rechte Hand gepflanzet dir zu eigen,
halt ihn in Bau und machs bekannt, daß du uns Guts erzeigest,
von deinem Erb nicht weichest.

9  Laß uns, Herr, leben stets mit dir, so wolln wir nicht abweichen,
dein'm heilgen Namen für und für Lob, Ehr und Preis erzeigen,
wenn du uns tröst, Herr Zebaoth, und läßt dein Antlitz leuchten,
so g'nesen wir in unser Not und bleiben allzugleiche
Erben in deinem Reiche.