Die Wacht am Rhein (Karl Wilhelm)

From ChoralWiki
Revision as of 15:46, 8 June 2019 by Claude T (talk | contribs) (General Information: Link to publication page, with page number)
Jump to: navigation, search

Music files

L E G E N D Disclaimer How to download
ICON SOURCE
Icon_pdf.gif Pdf
Icon_snd.gif Midi
File details.gif File details
Question.gif Help
  • CPDL #04959:     
Editor: Nate Bratton (submitted 2003-05-06).   Score information: Letter, 2 pages, 28 kB   Copyright: Personal
Edition notes:

General Information

Title: Die Wacht am Rhein
Composer: Karl Wilhelm
Lyricist: Max Schneckenburgercreate page (1819-1849)

Number of voices: 3vv   Voicing: SSA
Genre: SecularFolksong

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1863 in Sammlung von Volksgesängen für den Männerchor (Ignaz Heim), no. 73
First published: 1889 in Deutscher Liederschatz, no. 197
  2nd published: 1902 in Concordia, no. 4.12
Description:

External websites:

Original text and translations

German.png German text

Es braust ein Ruf wie Donnerhall
wie Schwertgeklirr und Bogenprall
zum Rhein, zum Rhein zum deutschen Rhein
Wer will des Stromes Hüter sein?

Refrain:
Lieb Vaterland magst ruhig sein;
fest steht und treu die Wacht
die Wacht am Rhein!

Durch hunderttausend zuckt es schnell,
und aller Augen blitzen hell;
der deutsche Jüngling, fromm und stark,
beschirmt die heil'ge Landesmark.

Er blickt hinauf in Himmels Au'n
da Heldenväter niederschau'n
und schwört mit stolzer Kampfeslust
du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust!

Solang ein Tropfen Blut noch glüht,
noch eine Faust den Degen zieht
und noch ein Arm die Büchse spannt,
betritt kein Feind hier deinen Strand!

Und ob mein Herz im Tode bricht,
wirst du noch drum ein Welscher nicht.
Reich, wie an Wasser deine Flut
ist Deutschland ja an Heldenblut!

Der Schwur erschallt, die Woge rinnt
die Fahnen flattern hoch im Wind
am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein,
wir alle wollen Hüter sein.

So führe uns, du bist bewährt;
In Gottvertrau'n greif' zu dem Schwert,
Hoch Wilhelm! Nieder mit der Brut!
Und tilg' die Schmach mit Feindesblut!