Der ist fürwahr ein selig Mann, SWV 210 (Heinrich Schütz)

From ChoralWiki
Revision as of 19:53, 8 September 2019 by Bcjohnston523 (talk | contribs) (Text replacement - "|vol=volume" to "|vol=Volume")
(diff) ← Older revision | Latest revision (diff) | Newer revision → (diff)
Jump to: navigation, search

Music files

L E G E N D Disclaimer How to download
ICON SOURCE
Icon_pdf.gif Pdf
Icon_snd.gif Midi
MusicXML.png MusicXML
Logo_capella-software_kurz_2011_16x16.png Capella
File details.gif File details
Question.gif Help
  • (Posted 2017-09-22)   CPDL #46439:         
Editor: James Gibb (submitted 2017-09-22).   Score information: A4, 1 page, 32 kB   Copyright: CPDL
Edition notes: Transcribed from the Blankenburg edition on IMSLP. MusicXML source file is in compressed .mxl format.

General Information

Title: Der ist fürwahr ein selig Mann, SWV 210
Composer: Heinrich Schütz
Lyricist: Cornelius Becker

Number of voices: 4vv   Voicing: SATB
Genre: SacredChorale

Language: German
Instruments: A cappella

First published: 1628 in Psalmen Davids, Op. 5. Revised by Schütz in 1661, no. 112
  2nd published: 1894 in Heinrich Schütz: Sämtliche Werke, Volume 16, no. 112
  3rd published: 1957 in Neue Schütz-Ausgabe, Volume 6, p. 112
Description: Psalm 112 from the Becker Psalter.

External websites:

Original text and translations

Original text and translations may be found at Psalm 112.

German.png German text

1  Der ist fürwahr ein selig Mann, wer Gott von Herzen fürchtet
und hat sein Lust und Freud daran, wenn er dem Wort gehörchet.
Gott hält ihn wert auf dieser Erd, sein Same wird vermehret,
sein ganz Geschlecht, fromm und gerecht, mit Segen wird verehret.

2  Ins Frommen Haus ist Glück und Heil, Gott und g'nug muß er haben,
reichlich wird ihm sein b'scheiden Teil von Gottes milden Gaben,
sein G'rechtigkeit ewiglich bleibt, Gott läßts ihn wohl genießen
und richts dahin, daß zu Gewinn ihm all Ding muß ersprießen.

3  Obs gleich zuweilen finster scheint, wenn Trübsal ihn beschweret,
ists doch von Gott nicht bös gemeint, gar bald sichs Wetter kehret,
wanns Licht der Freud zu rechter Zeit aufgeht von Gottes Gnaden,
der treue Gott hilft ihm aus Not, zuletzt muß ihm geraten.

4  Wohl dem Mann, der Barmherzigkeit an seinem Nächsten übet,
gibt, leiht, und richts dahin allzeit, daß er niemand betrübet,
wers also treibt, im Segen bleibt, sein wird nimmer vergessen,
ganz unverzagt auf Gott ers wagt, kein Unglück wird ihn fressen.